Kreativität im Marketing – der Kreativitätsprozess

Kreative Menschen entfachen ein IdeenfeuerwerkGute Ideen kommen weder von allein noch aus heiterem Himmel. Gerade, wenn Sie durch originelles Marketing auffallen möchten, müssen Sie immer wieder aufs Neue Ideen entwickeln, besser noch: ein ganzes Feuerwerk von Ideen. Das ist für manche von Ihnen ein schwieriger Prozess. Dabei können Sie sich die Ideenentwicklung durch die Anwendung weniger Kreativitätsmethoden leichter machen. Zunächst gilt es zu verstehen, welche Phasen ein Kreativitätsprozess grundsätzlich durchläuft. Geben Sie den einzelnen Phasen unbedingt genügend Raum!

1. Phase – Informationssammlung

In dieser Phase machen Sie sich die Problemstellung bewusst. Machen Sie sich die Mühe, Ihr Problem und Ihr Ziel genau zu beschreiben. Dann sammeln Sie alle Informationen, von denen Sie denken, dass Sie diese zur Problemlösung brauchen. Was hier so nüchtern klingt, ist eine Tätigkeit, die viel Spaß bereiten kann: Lassen Sie sich inspirieren! Schauen Sie, was die anderen machen. Sammeln Sie Anschauungsmaterial aus Zeitungen, Zeitschriften, aus dem Internet oder bei Ihrem Weg durch die Stadt. Verbannen Sie die Schere aus dem Kopf und stellen Sie Ihren inneren Nörgler kalt, der Ihnen einzureden versucht, dass alles zu teuer sei, sich sowieso nicht realisieren ließe und es die Kunden außerdem blöd fänden. In dieser Phase geht es darum, die Kreativität aus ihrer Höhle zu locken. Machen Sie es ihr schmackhaft, sich ans Tageslicht zu bewegen!

2. Phase – Ausbrüten

Das ist der Moment der schöpferischen Pause – auch Inkubationsphase genannt. Nehmen Sie Abstand von Ihrem Problem. Am Besten denken Sie gar nicht mehr daran! Machen Sie etwas völlig anderes. Bewährt haben sich in dieser Phase völlig langweilige und nüchterne Tätigkeiten, aber auch Spaziergänge, Sport oder Beschäftigung mit Musik, Literatur oder Film. Auch wenn Sie jetzt scheinbar untätig sind: Ihr Unterbewusstsein arbeitet nun auf Hochtouren. Man nimmt an, dass in dieser Phase unterbewusst viele Lösungskombinationen durchgespielt werden. Planen Sie diese Phase nicht zu kurz ein – Ihr Unterbewusstsein lässt sich nicht zwingen!

3. Phase – Idee

Plötzlich sind sie dann da, die Ideen. Halten Sie sie fest! Vertrauen Sie nicht darauf, dass Ihnen später schon wieder einfällt, was Sie in dieser Phase gedacht haben. Denn leider vergisst man durch irgendeine Ablenkung wichtige Details, die diese Ideen erst wertvoll machen. Schreiben, zeichnen, sprechen oder malen Sie also auf, was Ihnen jetzt in den Sinn kommt. Immer noch gilt wie in der ersten Phase: Zensiert wird jetzt noch nicht. Oft erzeugen Ideen neue Ideen. Lassen Sie sie kommen und halten Sie sie fest.

4. Phase – Zensur

Jetzt darf der innere Nörgler endlich ran! Betrachten Sie Ihre Idee(n) von allen Seiten. Klopfen Sie sie auf Einsetzbarkeit ab. Setzen Sie die rosarote Brille ebenso auf, wie den Hut des Bundesbedenkenträgers. In dieser Phase entscheiden Sie, was Sie aus Ihren Ideen machen. Das Beste: Selbst in dieser Phase fallen Ihnen wahrscheinlich immer wieder neue Ideen ein. Dann gehen Sie zurück zu Phase 3 und halten Sie sie fest!

Wichtige Hilfsmittel in Sachen Kreativität sind:

  • das Internet – lassen Sie sich mal wieder so richtig treiben und surfen Sie was das Zeug hält! Lassen Sie sich überraschen, wohin die Links Sie leiten.
  • ein Notizbuch – ohne mein Notizbuch sieht man mich selten. Ich denke quasi mit Stift und Papier. In diesem Notizbuch wird alles gesammelt, von Zitaten über Skizzen bis zu den ersten Ideen.
  • ein Diktiergerät – manchmal kann man gerade dann schlecht schreiben, wenn die Ideen sich einstellen. Ein MP3-Player mit Diktierfunktion hat mir früher oft gute Dienste geleistet. Heute nutze ich die App Dictadroid auf meinem Smartphone oder meinen LivescribePen.
  • Spielzeug – Bauklötze, Lego-Steine, Magnetspielzeug, Knetgummi und was Ihnen sonst noch so in die Hände fällt, kann Ihnen beim Kreativitätsprozess hilfreich sein.
  • Kunst, Literatur und Musik, aber auch Fachmagazine oder Zeitschriften wie GEO oder National Geographic bringen mich ständig auf neue Ideen auch für meine Kunden
  • Fallbeispiele und Best Practices Schilderungen – wenn Sie diese finden, archivieren Sie diese unbedingt. Eins-zu-eins sollten Sie diese nie übernehmen, denn jedes Unternehmen ist anders und Sie wollen sich doch auch nicht dem Vorwurf des Nachahmens aussetzen. Aber sie sind ein Startpunkt im Rahmen Ihres Kreativitätsprozesses. Bertrachten Sie sie als Samenkörner für neue Ideen.

Wenn Ihnen trotzdem nichts einfallen will – mittels verschiedener Kreativitätstechniken können wir auch gemeinsam Ideen für Ihr Marketing entwickeln. Sprechen Sie mich an und ich erläutere Ihnen, zu welchen Konditionen ich Ihnen Unterstützung anbieten kann! Am sichersten erreichen Sie mich per E-Mail.

Dieser Beitrag hat 13 Kommentare

  1. Andreas Borg

    Mal nicht nur klassisches Brainstorming in der Gruppe, sondern auch Hilfsmittel, die ich als kreativer „Einzelkämpfer“ im Unternehmen verwenden kann. Vielen Dank für den Beitrag!

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